Die Rigi war eigentlich unser Plan B, den wir uns vor Ort ausgedacht hatten, damit der Tag nicht nur mit einer Zugfahrt endet. Zuerst fuhren wir nach Unterterzen, um die Churfirsten im Winter zu sehen. Leider stellte sich vor Ort heraus, dass der Wind so stark ist, dass die Seilbahnen nicht fahren, und ein eigenständiger Aufstieg zu lange dauern würde. Deshalb gab es einen schnellen Rückzug und eine Änderung der Pläne. Das erste, was uns einfiel, war die Rigi mit einer oberirdischen Bahn.
Wir haben an diesem Tag viele Zugfahrten gemacht. Wir haben auch eine Lektion für die Zukunft gelernt: Achten Sie bei der Wettervorhersage nicht nur auf die Temperatur und mögliche Niederschläge, sondern auch auf die Windstärke.
Nach der Ankunft in Arth-Goldau bestiegen wir, getragen von starken Windböen, den Zug und fuhren zur Endstation Rigi Kulm. Überraschenderweise gab es trotz der eher ungünstigen Wetterbedingungen keinen Mangel an Menschen, die bereit waren, mitzufahren und zu Fuß zu gehen.
Die Route selbst ist einfach, angenehm, mit schönen Aussichten und zahlreichen Berggaststätten entlang des Weges. Viele haben die Rigi sicher schon im Sommer erlebt, aber ich möchte Sie ermutigen, diesen Ort im Winter neu zu entdecken. Im Moment liegt dort nicht viel Schnee. Ich denke aber, dass Sie in höchstens 2 Wochen mit Ihren Kindern einen Schneemann bauen können.
Wir hatten ganz besondere Wetterbedingungen. Es wehte ein sehr starker und für diese Jahreszeit recht warmer Wind, der die Straße stellenweise vereisen ließ. Wir mussten aufpassen, dass wir nicht einschliefen. Und dieses Mal waren die Wanderstöcke sehr nützlich.
Natürlich rate ich nicht dazu, bei starken Windböen zu wandern, aber das Gute war, dass der Wind den Nebel wegblies und wir einen schönen Blick auf die ganze Gegend und die schneebedeckten Gipfel der Alpen hatten.