Locarno Tenero 1

Für den Blues – das sonnige Locarno

Locarno Tenero 1

Für den Blues – das sonnige Locarno

Schwierigkeitsgrad: T2 /✶✶
Entfernung: ca. 12 km
Dauer: ca. 3 Std. 40
Aufstieg: 709 m
Abstieg: 704 m
Höchster Punkt: 740 m
Stationen: Locarno – Orselina – Monti della Trinità – Via Eco – Ronco di Bosco – Capela rota – Tendrasca – Contra – Tenero
Beste Zeit zum Wandern: Februar – November

Bei jeder Art von Trübsal, sei es im Herbst oder im Winter, empfehle ich eine Wanderung mit einer grossen Portion Sonne, wie zum Beispiel das sonnige Locarno.

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Die gesamte Strecke ist von der Sonne beschienen. Dazu kommen sensationelle Ausblicke auf den Lago Maggiore und die schneebedeckten Gipfel der Alpen. Eine Welle von Endorphinen ist garantiert.

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Die Route führt vom Bahnhof Locarno zum Heiligtum der Madonna del Sasso. Von hier aus haben Sie einen herrlichen Panoramablick auf die Stadt.

Wallfahrtskirche Madonna del Sasso

Die Geschichte des Wallfahrtskomplexes geht auf das Jahr 1480 zurück, dem Jahr, in dem der Legende nach die Jungfrau dem Franziskaner Bartolomeo Piatti aus Ivrea erschien. Zum Gedenken an die Erscheinung wurde 1485 hoch über der Stadt auf einem riesigen Felsen eine Kapelle errichtet, die der Madonna del Sasso gewidmet ist. Das Wort sasso bedeutet auf Italienisch Stein, Fels. Daher auch der Name „Madonna del Sasso“.

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Im Laufe der Jahre ist der Komplex gewachsen und hat sich verändert. Heute ist sie zusammen mit der Verkündigungskirche, der Wallfahrtskirche, den Kapellen des Kreuzwegs und dem Kloster ein künstlerisches und historisches Erbe und für viele ein Pilgerziel.

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Der Weg führt direkt durch den Innenhof des Heiligtums und weiter hinauf zur Bergstation der Seilbahn Orselina Funicolare. Das bedeutet auch, dass man den Weg abkürzen kann, indem man mit der Seilbahn auf den Gipfel fährt.

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Im weiteren Verlauf werden die Wege sanfter, die Gebäude werden hinter sich gelassen und der Weg führt über Waldwege.

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Steinbrücke „El pont del Sipp“

Unterwegs werden mehrere kleine Brücken überquert. Eines davon ist mir besonders ins Auge gefallen. Es handelt sich um eine Steinbrücke über den Bach Navegna, genannt „El pont del Sipp“. Sie wurde 1750 erbaut und ersetzte eine Holzbrücke aus dem frühen 15. Jahrhundert. Den Erzählungen der Einwohner der ehemaligen Gemeinde Brione zufolge lebte in der Nähe dieser Brücke während der Sommersaison ein Bauer namens Sipp. Daher auch der Name der Brücke „El pont del Sipp“.

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Dieser interessante und aussichtsreiche Weg endet am Bahnhof des Dorfes Tenero.

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