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Wasserfälle und Gebirgsbäche in der Region Faido

Faido 1

Wasserfälle und Gebirgsbäche in der Region Faido

Schwierigkeitsgrad: T2 / ✶✶✶
Entfernung: ca. 13 km
Dauer: ca. 4 Std. 20
Aufstieg: 761 m
Abstieg: 762 m
Höchster Punkt: 1’372 m
Stationen: Faido – Faido Maglio – Faura – Piana Selva – Dalpe – Polpiano – Vallascia – Piana Selva – Faura – Isola – Faido
Beste Zeit zum Wandern: Mai – November

Faido ist ein Dorf im grünen Tal der Leventina, im Kanton Tessin. Im 19. Jahrhundert, nach dem Ausbau der Verkehrsinfrastrukturen, unter anderem der Gotthardbahn, begann sich dieser schöne Ort zu beleben. Die Mailänder Aristokratie und das Großbürgertum kamen hierher, um Urlaub zu machen. In Bezug auf den Preis und den Ruf stand Faido in Konkurrenz zu St. Moritz selbst.

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Der geliebte Faido heute

Von dieser aufregenden, glamourösen Zeit sind nur noch die alten Jugendstilhäuser und majestätischen Hotels übrig geblieben, deren Türen längst geschlossen und deren Schilder verrostet sind.

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Der Ort ist aber immer noch sehr attraktiv und hat Naturliebhabern viel zu bieten. Deshalb besuche ich sie von Zeit zu Zeit und finde neue Wege, um sie zu durchstreifen.

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Piumogna-Wasserfall

Gleich zu Beginn dieser Route, etwas außerhalb der Stadt, passiert man den ersten Wasserfall des Piumogna-Flusses, der 43 Meter hoch ist. In Anbetracht der Flussrichtung handelt es sich jedoch um den letzten Wasserfall, bevor der Bach in den Ticino mündet.

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Die Quelle des Flusses Piumogna ist nämlich der Lago di Morghirolo, ein hoch in den Bergen versteckter See.

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Ein Naturschutzgebiet

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Ich muss zugeben, dass es auf dem Weg im November ziemlich kalt war, und die Gebirgsbäche waren kaum dazu geeignet, dass wir uns darin die Füße nass machten. Andererseits werden Sie im Sommer keine steilen Felswände sehen, die von oben bis unten mit Eiszapfen bedeckt sind.

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In dem Naturschutzgebiet, durch das die Route führt, kann man diese Landschaft wie aus dem Eis sehen. Die ersten Schilder, die darauf hinweisen, dass man sich in einem Schutzgebiet befindet, sind hinter dem Tor des Bauernhofs zu sehen, auf dem die Seilbahnstation Piana Selva betrieben wird.

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Auf einem Waldweg entlang eines Gebirgsbachs erreichen Sie schließlich das Dorf Dalpe, das auf einer Sonnenterrasse in den Bergen liegt. Der Weg führt weiter hinauf zur Brücke am Bahnhof von Polpiano, dem höchsten Punkt der Strecke. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht, unter anderem auf den Gipfel des Pizzo Forno (2’906 m).

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Nach der Brücke führt der Weg bis hinunter nach Faido selbst.

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