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Wissengubel und Täuferhöhle

Gibswil 6

Wissengubel und Täuferhöhle

Schwierigkeitsgrad: T 1 / Leicht ✶✶
Entfernung: ca. 13 km
Dauer: 3 – 4 h
Aufstieg: 563 m
Abstieg: 562 m
Höchster Punkt: 1’074 m
Stationen: Gibswil – Wissengubel – Hintersennenberg – Auenberg Sattel – Schufelberger Egg – Allmen – Täuferhöhle – Frauebrünneli – Kleinbäretswil – Gibswil
Beste Zeit zum Wandern: April – Oktober

Der Weg beginnt beim Bahnhof des kleinen Dorfes Gibswil und führt in den Wald.

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Wissengubel Höhle

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Nach ein paar hundert Metern erreicht man einen erstaunlichen Ort – die Wissengubelhöhle mit einem kleinen Wasserfall, der von einem imposanten Felsvorsprung herabfliesst. Die Szenerie ist märchenhaft.

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Der Begriff Gubel bezeichnet die für das Zürcher Oberland typischen höhlenartigen Vertiefungen in bewaldeten Schluchten. Diese Vertiefungen entstanden durch spezifische geologische Prozesse, die sich in diesen Gebieten abspielten.

An diesem aussergewöhnlichen Ort sind Grillstellen mit Feuerholz eingerichtet worden.

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Auf den malerischen Wissengubel folgt ein steiler, aber kurzer Aufstieg. Dann folgt eine angenehme Wanderung durch Wiesen und Waldstücke.

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Weiter oben bietet sich ein Blick auf den Pfäffikersee.

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Täuferhöhle

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Die nächste Höhle, die Täuferhöhle, erreicht man über eine schmale Holztreppe, die sich zwischen den Bäumen hinunterschlängelt.

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Die Höhle hat ihren Namen von den Täufern, die sich dort vor der Obrigkeit versteckten.

Während der Reformation war das Dorf Hinwil das Zentrum der Täuferbewegung im Zürcher Oberland.

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Das Täufer – eine Bewegung zur Zeit der Reformation

Die Täufer waren eine vielfältige Bewegung. Was sie jedoch einte, war die Ablehnung des Sakraments der Kindertaufe und die Ansicht, dass man zu den Idealen des Urchristentums zurückkehren müsse.

Sie lehnten gottesdienstliche Gegenstände wie Bilder, Altäre und Sakralbauten ab. Sie lehnten auch die kirchliche Hierarchie ab und weigerten sich, Militärdienst zu leisten.

Nachdem die Regierung des Kantons Zürich die Täufer 1526 mit dem Tod bedroht hatte, flüchteten einige Mitglieder der Bewegung in den Wald, genauer gesagt in die Täuferhöhle.

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Vor ihr wurden mehrere Bänke aufgestellt und eine Feuerstelle für Wanderer eingerichtet.

Ein anderer Weg in die Täuferhöhle

Die Täuferhöhle kann auch über einen Wanderweg vom Bahnhof Bäretswil aus erreicht werden (ca. 1,5 Stunden).

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Der Rückweg erfolgt über die gleiche schmale Treppe zum Hauptweg, der zum Frauebrünneli und dann zum Bahnhof Gibswil führt.

Weitere Wanderrouten

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